Zugspitze
Höchster Berg Deutschlands — und einer der wenigen Gipfel, deren Spitze auf zwei Staaten zugleich liegt.
Über den Berg
Die Zugspitze ist mit 2962 Metern der höchste Berg Deutschlands und der höchste Punkt des Wettersteingebirges. Sie liegt direkt an der Grenze zwischen Bayern und Tirol und ist von beiden Seiten mit Seilbahnen erschlossen. Trotz ihrer touristischen Erschließung ist der Aufstieg zu Fuß ein klassisches alpines Ziel mit anspruchsvollen Routen über Klettersteig oder Gletscher.
Anstieg
Drei klassische Aufstiegsrouten: das Reintal (T3, 8–10 h, längste aber leichteste), das Höllental (T4 mit Gletscher und Klettersteig) und der Stopselzieher-Steig (Klettersteig). Alle erfordern alpine Erfahrung und gute Kondition. Mit den Bergbahnen (Eibsee-Seilbahn, Bayerische Zugspitzbahn, Tiroler Zugspitzbahn) ist der Gipfel ohne Anstrengung zugänglich. Im Spätherbst können Schnee und Eis die Gehrouten anspruchsvoll machen.
Erstbesteigung
Die erste dokumentierte Besteigung gelang am 27. August 1820 dem bayerischen Vermessungsoffizier Josef Naus mit Maier und dem Träger Tauschl, im Auftrag der Königlich-Bayerischen Landesvermessung. Der Aufstieg erfolgte über das Reintal — bis heute die leichteste Route.