Untersberg
Salzburgs Hausberg mit einer Eishöhle im Inneren — und einem schlafenden Kaiser nach der Sage.
Über den Berg
Der Untersberg ist mit 1973 Metern (Berchtesgadener Hochthron) der markante Hausberg von Salzburg und Berchtesgaden und der nördlichste Vorposten der Berchtesgadener Alpen. Sein Doppel-Massiv überragt die Stadt Salzburg um über 1500 Höhenmeter und ist einer der sagenumwobensten Berge der Ostalpen — der Volksglaube siedelt hier Kaiser Karl den Großen oder Friedrich Barbarossa schlafend im Berg an.
Anstieg
Klassisch zu Fuß über das Mittagsloch oder die Schellenberger Eishöhle, ca. 4–6 Stunden Aufstieg, T3 Bergwandern. Alternativ mit der Untersbergbahn ab Grödig zum Geiereck (1805 m), von dort 30–60 Minuten zum Berchtesgadener Hochthron. Trittsicherheit erforderlich, im oberen Teil leicht ausgesetzt.
Erstbesteigung
Eine eindeutig erste Besteigung ist nicht datiert. Der Berg wurde seit dem Mittelalter wegen seiner Höhlen und Bodenschätze erforscht; eine erste systematische Vermessung erfolgte im 18. Jahrhundert. Die Untersbergbahn wurde 1961 eröffnet.