Patscherkofel
Innsbrucks Hausberg mit Olympia-Geschichte — und einem 700 Jahre alten Zirbenbestand auf dem Plateau.
Über den Berg
Der Patscherkofel ist mit 2246 Metern der markante Hausberg von Innsbruck und der bekannteste Aussichtsgipfel der Tuxer Alpen. Vom Gipfel öffnet sich ein Panorama über das gesamte Inntal, das Karwendel und die Stubaier Alpen. Als Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 ist er zugleich ein bedeutender Ort der österreichischen Skigeschichte.
Anstieg
Klassisch mit der Patscherkofelbahn ab Igls (seit 2017 modernisierte Seilbahn). Vom Bergrestaurant in 30–45 Minuten zum Gipfel über einen einfachen Wanderweg, T1–T2. Zu Fuß ab Igls oder Patsch ca. 3–4 Stunden Aufstieg. Der gemütliche Patscherkofel-Höhenweg ist eine der populärsten Genusswanderungen rund um Innsbruck.
Erstbesteigung
Eine erste Besteigung ist nicht überliefert — der Berg war seit Jahrhunderten Almgebiet und Aussichtspunkt. Die touristische Erschließung begann 1928 mit der ersten Patscherkofelbahn; das Olympia-Ski-Erbe geht auf die Spiele 1964 und 1976 zurück.