Hoher Dachstein
Höchster Berg der Steiermark, ältester Forschungsgletscher der Ostalpen — und ein Klettersteig auf knapp 3000 Metern.
Über den Berg
Der Hohe Dachstein ist mit 2995 Metern der höchste Berg der Steiermark und Oberösterreichs und überragt das gleichnamige Massiv. Am Fuß seiner mächtigen Südwand liegt einer der bekanntesten Gletscher der Ostalpen, der Dachsteingletscher. Der Berg ist Namensgeber für die nördliche Kalkalpen-Gruppe und ein klassisches Ziel für Hochtourengeher.
Anstieg
Klassisch über den Westgrat-Klettersteig ab der Bergstation der Dachstein-Südwandbahn. Der Aufstieg führt über den Gletscher und erfordert Steigeisen, Pickel und Klettersteigset; der Schlussanstieg ist ausgesetzt und kurz, aber heikel. Hochalpine Tour, gesamt 5–7 Stunden, alpine Erfahrung Pflicht. Im Frühsommer können die Spaltenverhältnisse anspruchsvoll sein.
Erstbesteigung
Die erste dokumentierte Besteigung gelang am 18. Juli 1832 dem Salzburger Geistlichen und Alpinpionier Peter Karl Thurwieser zusammen mit dem Bergführer Jakob Buchsteiner. Dem Aufstieg waren mehrere gescheiterte Versuche vorausgegangen; er gilt als Meilenstein der Erschließung der Nördlichen Kalkalpen.