Hochkönig
Ein Berg mit eigenem Hochplateau, einer Sage und einem schwindenden Gletscher — Salzburgs König wartet.
Über den Berg
Der Hochkönig ist mit 2941 Metern der höchste Gipfel der Berchtesgadener Alpen auf österreichischer Seite und Mittelpunkt eines der größten plateauartigen Hochgebirgsmassive der Ostalpen. Sein Gipfelplateau, die Übergossene Alm, war einst von einem zusammenhängenden Gletscher bedeckt — heute sind nur noch Reste davon vorhanden. Auf dem Gipfel steht das Matrashaus, eine der höchstgelegenen Schutzhütten Österreichs.
Anstieg
Anspruchsvolle Hochtour über das Birgkar von Mühlbach am Hochkönig oder über das Ostpreußenhütte und das Plateau von Hinterthal aus. Aufstieg jeweils 7–9 Stunden, alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Pflicht. In Schnee- und Eisverhältnissen Steigeisen und Pickel erforderlich. Übernachtung im Matrashaus üblich.
Erstbesteigung
Die erste dokumentierte Besteigung gelang Carl Thurwieser mit drei Begleitern im Jahr 1826. Thurwieser, ein Pionier der Ostalpen-Erkundung, dokumentierte den Aufstieg detailliert und legte den Grundstein für die alpine Erschließung des Massivs.