Großvenediger

3.666 m · Venedigergruppe, Hohe Tauern, Österreich · alpin · Gipfel der Woche KW 36 (31. August 2026)

Vierthöchster Berg Österreichs — und ein Name, der von einer alten Sehnsucht nach der Lagune von Venedig erzählt.

Großvenediger, 3.666 m, Venedigergruppe, Hohe Tauern, Österreich
Foto: Stefan.straub, Quelle: Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY 4.0

Über den Berg

Der Großvenediger ist mit 3666 Metern der vierthöchste Berg Österreichs und einer der bekanntesten Hochgipfel der Hohen Tauern. Sein Name geht auf die alte Vermutung zurück, man könne von seinem Gipfel die Lagune von Venedig sehen. Sein vergletschertes Gipfelplateau zählt zu den klassischen Hochtourenzielen der Ostalpen und gilt als gut zugängliche Einstiegs-Hochtour über 3500 Metern.

Anstieg

Klassisch über die Neue Prager Hütte oder die Kürsingerhütte als Hochtour-Stützpunkt. Aufstieg über das Schlatenkees oder Obersulzbachkees mit Steigeisen, Pickel und in Seilschaft, Spaltengefahr ist zu beachten. Gehzeit ab Hütte 4–5 Stunden, gesamt zweitägig. Hochalpine Erfahrung Pflicht. Gilt als gut zugängliche Hochtour für ambitionierte Bergsteiger.

Erstbesteigung

Die erste Besteigung gelang am 3. September 1841 einer großangelegten wissenschaftlichen Expedition unter der Leitung von Ignaz von Kürsinger. Über 40 Personen waren beteiligt — eine der ungewöhnlichsten Erstbesteigungen der Alpen. Der Aufstieg diente Vermessungs- und Geologie-Zwecken.

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