Geigelstein
Im Sommer 700 Pflanzenarten, im Winter einer der schönsten Skitourenberge Bayerns.
Über den Berg
Der Geigelstein ist mit 1808 Metern einer der bekanntesten Berge der Chiemgauer Alpen und wird wegen seines außergewöhnlichen Blütenreichtums oft als «Blumenberg der Bayerischen Alpen» bezeichnet. Sein weitläufiges Almgebiet steht unter Naturschutz und beherbergt eine seltene alpine Pflanzenwelt. Im Sommer ein Wanderklassiker, im Winter einer der bekanntesten Skitourenberge Bayerns.
Anstieg
Klassisch ab Schleching über die Wuhrsteinalm und den Wirtsalm-Sattel, ca. 4 Stunden Aufstieg, T2 Bergwandern. Alternativ ab Sachrang über die Roßalm. Als Skitour einer der populärsten Bayerischen Klassiker (WS, ca. 1300 Hm), die Aufstiegsroute folgt im Wesentlichen den Sommerwegen. Lawinenkundliche Beurteilung im Winter Pflicht — die offenen Almhänge können bei ungünstigem Schnee gefährlich sein.
Erstbesteigung
Eine eindeutig erste Besteigung ist nicht datiert — der Berg war seit Jahrhunderten Almgebiet. 1991 wurde das Geigelsteinmassiv mit über 30 km² als Naturschutzgebiet ausgewiesen, eines der größten zusammenhängenden Naturschutzgebiete der Bayerischen Alpen.